23. August 2011

a little holiday review



Hier auf dieser Insel hat sich doch tatsächlich ein Supermarkt, wohl eher ein Einkaufszentrum, finden lassen in dem es kostenloses Internet gibt. Und voilà, hier hab ich einen kleinen Ferienbericht für euch und dazu ein paar Fotos. Etwas viel zum Lesen, ich weiß, aber vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen. (:

Korsika


[Noch auf dem Festland - Livorno]

Tag 1
Eine lange Fahrt lag vor uns, doch die Zeit ist im nu vergangen. Zur Unterhaltung diente ein Hörbuch, Splitter, welches zum Teil spannend zum anderen aber sehr verwirrend war. Wir kamen schon vier Stunden früher an, als unserer Fähre gegangen wäre und hatten daher noch Zeit uns Livorno anzusehen. Ein paar schöne Fleckchen gibt’s da schon, jedoch nicht einmal ein Ersatzladekabel für meine Unterwasserkamera und feststellen musste ich zudem, dass das italienische Englisch sehr bescheiden ist. Die Fähre ging um 18:30 ab nach Bastia, Korsika. Dort angekommen mussten wir uns einen etwas ruhigeren Schlafplatz suchen, da die Stadt noch ziemlich belebt war, zur späten Stunde. Mir war ganz bang um meinen fahrbaren Untersatz, als ich sah, dass so gut wie jedes Auto Kratzer, Schrammen, Dellen, kaputte Autolichter und allerlei andere Beschädigungen hatte. Der korsische Fahrstil zeigt sein wahres Gesicht.






[Auf der Fähre nach Korsika]


[Bastia, Korsika. Bei Nacht]



Tag 2
Nach einer echt, eher ungemütlichen Nacht in einem kleinen 5-Sitzer lachte einem die Sonne ins Gesicht und das Meer strahlte noch mehr. Man sah schon die erste Fähre in den Hafen kommen. Wie lang es wohl noch dauert, bis der Rest der Mannschaft eintraf? Ich denke, wir haben an die zwei, drei Stunden gewartet, bis nun endlich die erwartete Fähre eintraf. Nach einem circa zweistündigen Aufenthalt in Bastia, der Erkenntnis, dass es an fast jeder Ecke eine Kirche gab und mit der Bewunderung eines gelungenen Wandgemäldes ging es weiter nach Ajaccio. Dort in der Nähe wartet auch schon das Ferienhaus auf uns in einem etwas kleineren Dorf, welches aber dennoch über einen „Spar“ und mehr als einer Boulangerie verfügt. Die Aussicht vom Haus aus ist eine Wucht. (:


[Die Küste Bastias im Morgenrot getaucht]


[Der frühe Vogel,...(: ]


[Alte Häuserfassaden in Bastia]

Tag 3
Man erwacht am Morgen und das erste was man sieht, nachdem man die Fensterläden öffnet, ist das Meer. Was kann es denn schöneres geben, als so aufzuwachen? Diese Frage kann ich beim besten Willen nicht beantworten und möchte ich auch gar nicht. (: Ein weiterer Morgen in Tiuccia, der kleinen Ortschaft an der Küste Korsika’s, den wir für zwei Wochen unsere Heimat nennen. Der Duft der Bäume erinnert mich an Kalifornien und lässt mein Herz höher schlagen. Am naheliegen Strand lässt es sich den Nachmittag über gut erholen und schnorcheln lässt es sich ebenfalls prima.



Tag 4
Meine Tagesberichte halten sich aus den Gründen ziemlich kurz, da ich den Leser nicht zu sehr langweilen möchte und mit viel Leserei nicht überfordern will und zudem kommt, dass ich, um ehrlich zu sein, nicht täglich mitschreibe, etwas an Gedächtnisverlust in dem Moment der Schreibtätigkeit leide. Ich denke sowieso, dass sich keine Menschenseele darüber beschweren wird. (: Den heutigen Tag haben wir auf einen kleinen Flohmarkt verbracht und abermals an einem Strand in Sagone verbracht. Das Wetter ist nahezu unglaublich warm. Im Vergleich zum unbeständigen Wetter in Deutschland herrscht hier ein paradiesischer Sommer! Für manch einen unter uns könnte es jedoch etwas mehr Wind geben und die Wellen scheinen wohl ebenfalls im Urlaub zu sein.








[Wonderful firework at the beach of Sagone]

Tag 5
Um dem Meer mal nicht jeden Tag auf den Wecker zu gehen, haben wir heute einen Ausflug ins Landesinnere gemacht. Alles ist so wahnsinnig verwildert. Wildschweinfell hängt zur Abschreckung über Maschendrahtzäune. Kühe, Schweine und Schafe begegnen einem auf der Fahrt auf der Straße oder in sicheren Gehegen. Tiefe Abgründe und Felswände und dazu kurvige und zugleich enge Straßen lassen mulmige Gefühle hochkommen. Wie bereits erwähnt, hat sich ja der korsische Fahrstil gezeigt und hoffentlich verbirgt er in diesen Momenten, wenn es stark links um die Kurve geht sein Gesicht! Am Ziel, dem Fluss Liamone, angekommen ging es erst noch ein Stückchen „Down Hill“, um mal ein paar Anglizismen mit einzubauen. Das heißt, man musste noch ein Stückchen klettern, Bergab steigen, Berg auf steigen, auf rutschigen Steinen den Fluss überqueren, auf wackeligen den Halt und die Balance finden, spitzen Steinen ausweichen und letztendlich die Stranddecke ausbreiten und die Aussicht auf wundervolle kleine Klippen, Flussströmungen und Bäume, die in Felswände gewachsen sind, bewundern.


[Wunderbare Unterwasserwelten]













Tag 6
Wieder ein wunderschöner sonniger Sommertag wie er im Buche zu stehen hat. Schwül, schwitzig, Sommer! Der Strand ist nicht fern und die Unterwasserkamera will auch wieder betätigt werden. Und die herzlich willkommene Abkühlung lässt auch nicht lange auf sich warten. Klick, klick, klick. (:













Tag 7
Besuch der Stadt Ajaccio. Um diese Stadt zu durchqueren muss man einzig und allein eine lange Straße entlangfahren, welches deren Hauptstraße ist und schon ist man durch. (: An sich, eine recht schöne Stadt mit alten Häusern, bunten Fensterläden, Palmen, unzählige Souvenirläden. Jedoch nicht unbedingt etwas für den Großstadtbummler.

Tag 8-9
Sonne, Strand, Meer, ...







Tag 10
Canyonning! Richtung Berge ging es nach Soccia (hinter Vico). Und dort in der prallen Hitze wurden wir zuerst von unserem korsischen Tourguide für die Tour ausgestattet. Lange Neoprenanzüge, Helm und Kletterausrüstung. Nach einem ca. halbstündigen Marsch durften wir uns auch schon nass machen. Und auf ging's. Klippensprünge, Abseilen, Klettern... (:





Muss hier leider schnell fertig werden. Dann bis zum nächsten Mal! (:

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