14. April 2014

89


Aufgenommen in Nürnberg, den 12. April 2014 bei Baum Nummer 89.

"
Although I can see him still—
The freckled man who goes
To a gray place on a hill
In gray Connemara clothes
At dawn to cast his flies—
It's long since I began
To call up to the eyes
This wise and simple man.
All day I'd looked in the face
What I had hoped it would be
To write for my own race
And the reality:
The living men that I hate,
The dead man that I loved,
The craven man in his seat,
The insolent unreproved—
And no knave brought to book
Who has won a drunken cheer—
The witty man and his joke
Aimed at the commonest ear,
The clever man who cries
The catch cries of the clown,
The beating down of the wise
And great Art beaten down.

Maybe a twelve-month since
Suddenly I began,
In scorn of this audience,
Imagining a man,
And his sun-freckled face
And gray Connemara cloth,
Climbing up to a place
Where stone is dark with froth,
And the down turn of his wrist
When the flies drop in the stream—
A man who does not exist,
A man who is but a dream;
And cried, “Before I am old
I shall have written him one
Poem maybe as cold
And passionate as the dawn.”
"
Written in 1916 by William Butler Yeats - The Fisherman.


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Webfundstücke, Fischer in Italien vor unbeschreiblich langer Zeit:






6. April 2014

tall as the baobab tree









MUBI hat mir heute schon mal einen schönen Start in den Tag geschenkt, mit einem bewegenden Film zu einem ernsten Thema, beruhend auf einer wahren Geschichte. Zwangsheirat. Für manche eine Begebenheit, die man sich kaum vorstellen kann einem selbst zu widerfahren.


Ich zitiere MUBI.com:
DARUM GEHT'S - Coumba und ihre Schwester Debo sind die ersten, die ihr abgelegenes Dorf im Senegal verlassen um in der Stadt zur Schule zu gehen. Doch als ein Unfall plötzlich die Existenz der Familie in Gefahr bringt, entschließt der Vater der Mädchen die 11-jährige Debo gegen ihren Willen zu verheiraten. 
DARUM SEHENSWERT - Wir freuen uns wahnsinnig, gemeinsam mit dem Human Rights Watch Film Festival eine Reihe von außergewöhnlichen Festivalfilmen zu zeigen, die sich dem Thema und dem Kampf für Menschenrechte widmen. Den Anfang macht dieser bewegende Film aus dem Senegal, der von Zwangsheirat Minderjähriger erzählt. 
"

Sehr schön finde ich, wie die geschmackvolle Musik die Geschichte begleitet und ihr eine gewisse Wahrheit verleiht. Sehr empfehlenswert!  Das "Thema" passt zudem auch zu unserer aktuellen  Semesteraufgabe in Fotografie: Menschenrechte.

5. April 2014

fundstück

FINDING

... des Tages!

Ein uralter Film mit japanischen Schriftzügen darauf lag auch noch drin!
Möge mein Fotolabor des Vertrauens, Schätze darauf entdecken.

31. März 2014

weißkohlrouladen

Man möge es nicht glauben. Eine scheinbar untalentierte Köchin zaubert mit fleißigen Helferhummeln ein dekadentes Abendmenü für ein kleines liebenswürdiges Völklein, dem es ganz hervorragend gemundet hat!
Welch schöne Abende, diese kleinen unscheinbaren doch sind.
Viele denken sich, da schau ich doch lieber Tatort. Aber den kann man heutzutage auch noch später, mitternachts, online streamen! Ha!

Bom apetite!




Auf dem Schulweg entdeckt man immer mal was neues Altes.



p.s.:Zum Essen gab es DIESES Rezept aus DIESEM Kochbuch.

27. März 2014

sometimes



... I wish we could be kids again and spit at each others faces like we deserve it.
Instead of acting mature - so far away from that kind of behavior.

25. März 2014

grass moth

WORKIN' MAN

Es gibt Dinge, die dürfen nicht so weitergehen, wie bisher.
Denn es besteht keine Aussicht auf Besserung.
Reden ist Silber.
Schweigen ist Gold.
Dennoch glänzt nicht alles, was golden ist und das Schweigen zu brechen, beflügelt nicht nur den Geist sondert öffnet die Seele. Bosheit entweicht und kann von rumlungernden Hunden in Führungspositionen vertilgt werden.
Guten Appetit!

Zum Foto:
entstanden im März 2013 in Portugal.
Ein fleißiger Grasfalter im Schutz des leicht prasselnden Regens.
Fleißig sein ist eine Tugend.




Zur Allgemeinsituation:
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. 

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
 
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung. 

23. März 2014

diving





... into the past. through thoughts. through emotions. memories I thought I had never had.

Mein Stundenplan ist so voll wie schon seit ... nie?! 
Dennoch behalte ich den Überblick, glaube ich zumindest, und versuche das Beste aus allem zu schöpfen. Guten Menschen gutes zu tun und die Schlechten versuchen zu ermuntern gut zu sein. Mit nicht mehr ganz so viel Anstrengung wie zuvor.
Denn man kann tief fallen, lässt man sich rücklings einfach stürzen um zu erwarten aufgefangen zu werden. Um nicht den harten Aufprall zu erfahren.
Weder Chemie, noch Therapie brachten mich wieder auf gleitende Höhen. Wobei die Therapie nun doch darin steckt, was einem hilft mit sich selbst, der Welt und all die herumschwimmenden und wirrenden Gedanken, Fische und Menschen zu akzeptieren. Akzeptieren wie sie sind. Sich wohl fühlen, wenn man nur zum Supermarkt geht. Den Gang dorthin genießt. Meditieren. Wahrnehmung. 
Die Luft spürt, die einem die Kehle aufblähen lässt. Und sie genussvoll wieder ausbläst. Man sich selbst beim Schmunzeln ertappt. Beim Radl fahren in die Uni versucht, anderen Passanten das grimmige Geschaue abzugewöhnen. Ja man möge sie sogar zum lachen bringen. Denn jeder weiß, dabei werden ganze siebzehn Muskeln aktiviert und wollen wir nicht alle, wo jetzt der Frühling beginnt, unsere Muskeln schwingen gar tanzen lassen?!
Auf von der Couch und raus in die Freiheit. Sie lauert überall.

22. März 2014

workin'



Can't talk right now./Working on my portfolio. And the balcony.

11. März 2014

keys



Verschlossene Türen von der Zeit gezeichnet. So fühlen sich manche Träume an, die einem und auch mir, durch dem Kopf jagen oder sich eher schleppend hindurch schlürfen, ohne Acht auf die Zeit zu geben. Sie sind immer da. Sie waren es, seitdem man denken oder sich an Träume erinnern konnte.
Sollte man sie verwirklichen? Und wovon träumt man danach? Danach. Danach. Danach kann noch vieles geschehen. Oder auch nicht.
Man denkt zu viel.
Statt präsent zu sein. Den jetzigen Moment zu genießen. Dem gegenüber mehr Beachtung zu schenken.
Es zu genießen nicht allein zu sein. Oder auch mal das Alleinsein genießen. Denn man weis, in gewisser Zeit wird man sich nicht mehr einsam fühlen.
Selbst wenn die Hummel um einen rumschwirrt - viel zu früh dran - ist man nicht allein.
Wir können so einfach glücklich sein - nur wissen wir es nicht.

27. Februar 2014

follow the sun

Long time - no see.
Lange hab ich auf mich warten lassen. Doch es ging nun mal nicht anders. Meine menschliche Festplatte wurde formatiert und ich fang noch mal von vorne an. Oder so ähnlich.
Genießt den jetzigen Moment mehr, als den der schon lange vorbei ist und auch den, der noch kommen mag.
Hin und her. Vor und zurück.
Sich ein bisschen in Achtsamkeit üben.
Versuchen einen Kuchen zu backen.
Freude am Fotografieren wiederfinden.
Dinge anders betrachten.
Mehr Inspiration.
Ein bisschen mehr die Zukunft planen und öfters auch mal nichts.
Das Leben ist schon seltsam und doch so schön, wenn man es will.

Da fällt mir auch wieder eins meiner Lieblingszitate aus meinem Lieblingsfilm ein:
"Wenn du etwas willst, dann nimm es dir!"






















9. Dezember 2013

please could somebody turn the lights on?!





Ein ganzer voller Monat ist verstrichen, seitdem ich das letzte mal was von mir hören hab lassen. Nichts und vieles ist passiert. Ein Monat so vollgepackt mit Gedanken, die ich am liebsten ertränkt hätte. Doch hätte keine Flüssigkeit vermocht diese auch nur annähernd an irgendeinem Grund zu tauchen.
Auch wenn man in einen Zustand gerät, aus dem kein Ausweg der richtige erscheint, muss man ihn wagen. Sonst bleibt man stecken, im ich und bewegt sich trotz heftiger Arm- und Beinbewegungen keinen Millimeter vorwärts, sonder entwickelt sich in die Vergangenheit.

4. November 2013

no ball games



Es wird schon früh dunkel hier in Schottland.
Mein letzter Abend, meine letzen Stunden bevor es wieder südlich geht. Die Stadt erinnert mich ab und an, an Nürnberg. Ungefähr die gleiche Größe. Auch ein Wirrwarr an Touristen und so viele Kulturen, dass man selbst nicht merkt man käme von woanders. Schottische Karomuster im Stadtbus.
Mary, die nette Lady, in dessen Haus ich mich via Airbnb eingenistet habe, klimpert grad fröhliche Lieder auf dem Akkordeon im ersten Stock. Hier in diesem Colony House, dessen Gerüche mich an das Haus meiner Großmutter im weit entfernten Westen erinnern, hört man jeden Schritt. Es knistert und die Balken biegen sich.
Gingerbeer rauscht meine Kehle hinunter und macht den Bauch noch voller. Kaum zu denken, vor einem Jahr hätte man mich mit Ingwer durch sämtliche Wälder jagen können und nun genieße ich ihn freiwillig.
Die Zeit ist schon sehr merkwürdig.
Sie verändert den Geschmack!

Um das Foto ein bisschen zu umschreiben... Ein paar Eindrücke, die ein paar Straßen weiter gesammelt habe. Leider hatte der alte Plattenladen nicht offen und kaum zu glauben! Ein Schild, dass einem Ballspiele verbietet. Es gibt hier sogar Schilder, die einem sagen, dass man seinen Hund nicht erlauben darf, gegen den Pfosten zu wässern!

2. November 2013

lonesome melody



Immer noch verwirrt in der Birne?! Dann gibt es zum Glück Mom, die einen aufmunternde Wörter durch den Hörer singt und einen daran erinnert: "There's no place like home".

Morgen früh oder abends zeig ich ein paar Eindrücke Schottlands.

I might need a long long break from travelling alone after this one.  

30. Oktober 2013

one stop before breakdown please





I was so close. Close before an absolute breakdown. Oh please just, let me please breakdown. Please not! Please no mind breakdown!
The only thing I can rely on what Jack says in his wonderful song are those words at the moment: "All the people in the street. Walk as fast as their feet can take them."
So I do not understand why are we always moving so fast.
Is there something chasing us?
Haunting?
Telling us that the time is running out?!
Aren't we too young - doesn't matter how high or low the number of your year of birth is - to worry at all about time?
Don't let a good moment, a good person wait too long. Some good things or even good people won't sit and wait forever. That's for sure - but a lot of things need their time to mature.

Write you again soon when I'm on the island! Cheers!

25. Oktober 2013

down on the rocks of Time!



How do we know which way is right.
And how do we know which way is wrong.
Is there a in between.
When lovers are gone.

There was a high.
Now it is so low.
My heart feels darkened.
But still melting through the snow.

My mind is twisting.
Like Spaghettis with tomatoes.
Sunbeams on my back.
Trying to warm up my toes.

I need direction.
Much more than I need protection.
Give me truth.
In what I see.
Clearly like the river
ahead of me.

19. Oktober 2013

no sunshine no dreaming









California Whine/Wine
the skies are burning 
howling echoes through the dark
no sunshine no dreaming
only the lonesome barks.
- S.Q.

10. Oktober 2013

yesterday




"Gestern war die Liebe so ein einfaches Spiel.
Jetzt brauch ich einen Ort, an dem ich mich verstecken kann.
Oh, ich glaube an Gestern."

Nach so einem Ort sehnt sich manch einer.
Vor allem wenn es regnet. Oder dann gerade nicht. Einfach den Schirm packen und raus schreiten. Mit der gleichen Geschwindigkeit und Kontinuität, als wäre strahlender Sonnenschein überall und vor allem in dir drin.
So wie auf diesen Bildern.
Sie entstanden gestern. Oder vorgestern.
Oder weit vor dem vorgestern?
Auf jeden Fall steckt ein gestern drin.





Ist es nicht absurd, dass man sich nach dem gestern sehnt.
Nach verbrachten Stunden.
Stundenlange oder auch nur sekundenhaltende Momente.
Berührungen.

Stimmen. Musik.




Vom Rauschen der Flüsse will ich gar nicht erzählen.
Sie hypnotisieren.
Spiegeln die Seele der Bäume.
Die der eigenen?




Gestern lebte ich noch in einer Welt.
In einer Welt in dem sich der Kühlschrank von selbst füllte.
Der Müll sich von selbst raustrug.
Der Rasen nach einiger Zeit wieder kurz war oder die Zeitung schon auf dem Wintergartentisch lag.
Zu Hause. Heimat. Land.
Ein Stück Land, verankert stark im Herzen, nicht mehr leicht rauszureißen.
Wer möchte denn auch so etwas herausreißen?
Dennoch tut Abstand gut.
Doch ganz ohne Heimat?
Irgendwie schafft man sich doch immer ein bisschen Heim, auch wenn es nicht immer eine Nummer trägt.




Gibt es wirklich diese Moment.
Die einem den Atem rauben.
Wie es so geschwollen geschrieben wird, bekomm ich oftmals Krämpfe in der Gebärmuttergegend.
Dennoch faszinieren mich Spiegelungen und Muster die das Licht produziert.
Sind wir nicht alle Produzenten.
Produzenten von CO2 zumindest.
Der eine mehr der andere gar nicht. Oder weniger.
Weniger ist oft mehr.
Doch Meer will man immer sehen.
Im Herzen. Im Verstand.
Der ab und an vorbeischaut.
Wie eine weit entfernt wohnende Tante.
Diese will schon kommen seit sie geboren wurde, in einem weit entfernten Land.
Die USA.
Aber schafft es nicht den Ozean zu überqueren.
Welcher da ist die Zeit.



Musik im Herzen.
Musik in den Nerven.
Musik auf der Zunge.
Und die Lunge,
ist frei.




Ich will weg schreit das Hirn.
Ich nehme mir ein Lama.
Reite damit über Stock und Steine.
Über eine kleine Meerpassage.
Über Kopfe, die rauchen.
Und zünde mir noch eine an.





Die Nacht sagte mir schon lang Grüß Gott,
doch wie immer ist sie mir eine Begleiterin.
Sie umhüllt die Welt mit einem Blindenschleier.
Genau richtig.
Für mich, die alles wahrnimmt. Alles wäre übertrieben.
Ich seh zu viel in Dingen, die ignoriert werden.
Schmeiße viel zu wenig Sachen weg,
suche nach Verwendung.
Die keiner kennt, die niemand sehen will.

Die Zeit sagte mir schon lange Adé.
Sie hat den ewigen Kampf mit ihrer 

und meiner selbst aufgegeben.
Sekunden.
Minuten.
Stunden.
Wer hat das erfunden?!
Kann ein Tag sich nicht vollstrecken,
in all mögliche Ecken?
Dort verweilen bis man sie wieder entdeckt.
Oder baut man sich gar ein Versteck,
um nicht selbst sich zu drehen
im Kreise,
um sich selbst.
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Gut Nacht. Tausend mal Gut Nacht.