9. Dezember 2013

please could somebody turn the lights on?!





Ein ganzer voller Monat ist verstrichen, seitdem ich das letzte mal was von mir hören hab lassen. Nichts und vieles ist passiert. Ein Monat so vollgepackt mit Gedanken, die ich am liebsten ertränkt hätte. Doch hätte keine Flüssigkeit vermocht diese auch nur annähernd an irgendeinem Grund zu tauchen.
Auch wenn man in einen Zustand gerät, aus dem kein Ausweg der richtige erscheint, muss man ihn wagen. Sonst bleibt man stecken, im ich und bewegt sich trotz heftiger Arm- und Beinbewegungen keinen Millimeter vorwärts, sonder entwickelt sich in die Vergangenheit.

4. November 2013

no ball games



Es wird schon früh dunkel hier in Schottland.
Mein letzter Abend, meine letzen Stunden bevor es wieder südlich geht. Die Stadt erinnert mich ab und an, an Nürnberg. Ungefähr die gleiche Größe. Auch ein Wirrwarr an Touristen und so viele Kulturen, dass man selbst nicht merkt man käme von woanders. Schottische Karomuster im Stadtbus.
Mary, die nette Lady, in dessen Haus ich mich via Airbnb eingenistet habe, klimpert grad fröhliche Lieder auf dem Akkordeon im ersten Stock. Hier in diesem Colony House, dessen Gerüche mich an das Haus meiner Großmutter im weit entfernten Westen erinnern, hört man jeden Schritt. Es knistert und die Balken biegen sich.
Gingerbeer rauscht meine Kehle hinunter und macht den Bauch noch voller. Kaum zu denken, vor einem Jahr hätte man mich mit Ingwer durch sämtliche Wälder jagen können und nun genieße ich ihn freiwillig.
Die Zeit ist schon sehr merkwürdig.
Sie verändert den Geschmack!

Um das Foto ein bisschen zu umschreiben... Ein paar Eindrücke, die ein paar Straßen weiter gesammelt habe. Leider hatte der alte Plattenladen nicht offen und kaum zu glauben! Ein Schild, dass einem Ballspiele verbietet. Es gibt hier sogar Schilder, die einem sagen, dass man seinen Hund nicht erlauben darf, gegen den Pfosten zu wässern!

2. November 2013

lonesome melody



Immer noch verwirrt in der Birne?! Dann gibt es zum Glück Mom, die einen aufmunternde Wörter durch den Hörer singt und einen daran erinnert: "There's no place like home".

Morgen früh oder abends zeig ich ein paar Eindrücke Schottlands.

I might need a long long break from travelling alone after this one.  

30. Oktober 2013

one stop before breakdown please





I was so close. Close before an absolute breakdown. Oh please just, let me please breakdown. Please not! Please no mind breakdown!
The only thing I can rely on what Jack says in his wonderful song are those words at the moment: "All the people in the street. Walk as fast as their feet can take them."
So I do not understand why are we always moving so fast.
Is there something chasing us?
Haunting?
Telling us that the time is running out?!
Aren't we too young - doesn't matter how high or low the number of your year of birth is - to worry at all about time?
Don't let a good moment, a good person wait too long. Some good things or even good people won't sit and wait forever. That's for sure - but a lot of things need their time to mature.

Write you again soon when I'm on the island! Cheers!

25. Oktober 2013

down on the rocks of Time!



How do we know which way is right.
And how do we know which way is wrong.
Is there a in between.
When lovers are gone.

There was a high.
Now it is so low.
My heart feels darkened.
But still melting through the snow.

My mind is twisting.
Like Spaghettis with tomatoes.
Sunbeams on my back.
Trying to warm up my toes.

I need direction.
Much more than I need protection.
Give me truth.
In what I see.
Clearly like the river
ahead of me.

19. Oktober 2013

no sunshine no dreaming









California Whine/Wine
the skies are burning 
howling echoes through the dark
no sunshine no dreaming
only the lonesome barks.
- S.Q.

9. Oktober 2013

today





"Today, you'll make me say
That I somehow have changed
Today, you'll look into my eyes
I'm just not the same
To be any more than all I am
Would be a lie
I'm so full of love
I could burst apart
And start to cry"
- Grace Slick

Sometimes it's a pain in the neck being nice to idiots. No sence in arguing with them. Word.
It takes so much energy to concentrate on one thing at one moment at one place. It seems I am everywhere and nowhere at the same time. Decisions. Making them. Creating them. Changing them. What is right. Is there a wrong? And if there is no wrong can there be a right? If you want to change something you should start with it today. But today you can't do everything. Sometime I want to do everything at once and I end up with nothing. Nothing but myself. Left on one side looking at the greener grass.

“When someone seeks," said Siddhartha, "then it easily happens that his eyes see only the thing that he seeks, and he is able to find nothing, to take in nothing because he always thinks only about the thing he is seeking, because he has one goal, because he is obsessed with his goal. Seeking means: having a goal. But finding means: being free, being open, having no goal.” 
― Hermann HesseSiddhartha

I really recommend Siddhartha. Best book for so long. 

4. Oktober 2013

blue öyster cult and god loves uganda

Ich sitze gerade an der eher etwas altmodischen Computertastatur hinter der Ladentheke eines wunderschönen und gemütlichen Plattenladens, in dem ich seit nun schon fast zwei Monaten arbeite. Nun erst bin ich auf den Gedanken gekommen, ich könne doch das ein oder andere schöne Plattencover für euch ablichten und hier veröffentlichen.
Noch mehr Inspirationen für kreative Köpfe unter euch! Seid gespannt, denn nicht nur auf der Außenhaut der Schallplatten befinden sich Schmuckstücke. Auch die Innenhüllen, mit liebevoll geschriebenen Anleitungen, wie man doch eine Schallplatte anzufasse habe und Fotografien, zum Teil auch Werbefotografien aus den 50ern, 60ern, den wilden 70ern und auch die 80er und die 90er geben allerhand her.
Nicht nur auf das Äußere lege ich Wert, selbstverständlich. Auch wenn eine Platte nicht ganz so vielversprechend aussieht, kann sie so einiges beherbergen!
Musiktips eurerseits sind herzlichst Willkommen. Man lernt ja schließlich immer was dazu.
Das erste schöne Cover, werde ich heut Nacht beifügen, da der alte Rechner hier, leider keinen SD-Karten Slot besitzt, aber dennoch USB!





Blue Öyster Cult - designed by Bill Gawlik

Mein erster offizieller Unitag war ein voller Erfolg. Zwei Vorlesungen überpünktlich besucht und um einiges gescheiter, kann ich nun duch Nürnbergs wilde grauen Straßen radeln. Mit einem Rennrad ist man eben doch schneller. Vor allem schneller zu mancher Flucht bereit oder wenn man sich, wie zum Beispiel ich, zeitlich oftmals verschätzt.

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Zudem habe ich Donnerstag Abend das 8. Human Rights Film Festival in Nürnberg besucht und mit den interessanten Dokumentationsfilm "God Loves Uganda" angesehen.



Über den Film:

"God Loves Uganda untersucht die Rolle der US-amerikanischen evangelikalen Bewegung in Uganda, wo Missionare aus den USA gefährlichen religiösen Fanatismus propagieren. Der Film folgt ihren Führern in Amerika und Uganda sowie Politikern und Missionar_innen, wie sie ganz unverblümt versuchen, Ugander_innen zum fundamentalistischen Christentum zu bekehren, indem sie vor allem einen Kreuzzug gegen Homosexualität führen. " - mehr lesen? hier.

Nach dem Film durfte man Fragen an Kasha Jacqueline Nabagesera stellen, welche vor kurzem am 29. September 2013 den Menschenrechtspreis in Nürnberg erhalten hat.


"God Loves Uganda" Trailer from Ford Foundation on Vimeo.

Ich kann euch den Film sehr ans Herz legen. Er zeigt, meiner Meinung nach, wie übertrieben man einen Glauben ausleben kann und welche übertriebene Intoleranz sie mit sich bringt. Ich finde es sehr bewundernswert, dass es Menschen wie Kasha gibt, die sich aktiv für die Rechte und vor allem die Rechte auf das Ausleben der eigenen Sexualität, ohne unterdrückt zu werden, in ihrem eigenen Land einsetzt!

Das Festival läuft noch bis zum 9. Oktober, Mittwoch. Also nutzt eure Zeit um das Festival zu unterstützen und euch noch ein, zwei Filme oder gar mehr anzusehen.

Meine Studienfahrtgruppe und ich sind ebenfalls auf dem Festival vertreten. Unsere Fotografieausstellung über unsere Studienreise nach Istanbul Mitte Juni diesen Jahres zeigt Fotografien, die wir während der Demonstrationen gemacht haben.

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"Immer schön fleißig sein!", sagte der Klavierlehrer und zog von dannen.

3. Oktober 2013

no ocean for me for now








"Albatrosses, of the biological family Diomedeidae, are large seabirds allied to the procellariids, storm-petrels and diving-petrels in the order Procellariiformes (the tubenoses). They range widely in the Southern Ocean and the North Pacific. They are absent from the North Atlantic, although fossil remains show they once occurred there too and occasional vagrants are found." -WIKI


Guess I am the Albatross. 


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"Die Albatrosse (Diomedeidae) sind eine Familie von Seevögeln aus der Ordnung der Röhrennasen (Procellariiformes). Von den 21 Arten kommen 17 in den südlichen Ozeanen vor, drei im Nordpazifik und eine in den Tropen. Im Nordatlantik und seinen Nebenmeeren gibt es für gewöhnlich keine Albatrosse; ebenso fehlen sie, abgesehen von der Umgebung der Galápagos-Inseln, in den Tropen. Während im Südpolarmeer eine Vielzahl von Albatrosarten beheimatet ist, fehlen sie gänzlich im Nordpolarmeer." -WIKI

Wie es scheint, bin ich nun ein Albatros.



25. September 2013

left on butter


She left the room.
She left her bread.
Her breakfast all done.
But not held.
Made all with butter and eggs with the sunny side on top.
The tea was ready.
Herbals dancing.
I took a cup.
Dancing in my tummy.
I was asking.
Now I wonder.
No help for lovers.

I start my day with a soft-boiled egg.
Looking sad to the sunny one beside.
Because it was left.
Left alone.
Left on butter.
Left on bread.
I am fine.
See yo later.
What she said.
Looking for the keys.
For the bike of her lover boy.
Now I wonder, she wants to drive?
No help for lovers.

She still cried.

I hope she is alright.
Letting making her inside bright.
Again to see the sun.
Is not only on her lonesome bread.
That is what I said.
It is outside.
Coming from the sky.
Whispering good morning.
But why should mornings.
Those lovely mornings.
Those sad and unhappy mornings.
All be good?
They can't be always good.
Some say only "Morning".
Is that the cause.
And I wonder.
No help for lovers.

22. September 2013

bag it, man



Rodriguez - Jane S Piddy
"
Now you sit there thinking feeling insecure
The mocking court gesture claims there is no proven cure

Go back to your chamber, your eyes upon the wall

'Cos you got no one to listen, you got no one to call

And you think I'm curious

Drifting, drowning in a purple sea of doubt

You wanna hear she loves you

but the words don't fit the mouth

You're a loser, a rebel, a cause without

But don't think me callous

Dancing Rosemary, disappearing sister Ruth

It's just your yellow appetite

that has you choking on the truth

You gave in, you gave out, outlived your dreams of youth


And I can't get jealous

So go on, you'll continue with your nose so open wide
Knocking on that door that says "Hurry come inside"
But don't bother to buy insurance 'cos you've already died

And you can't be serious

I saw my reflection in my father's final tears
The wind was slowly melting, San Francisco disappears
Acid heads, unmade beds, and you Woodward world queers

I know you're lonely
I know you're lonely
I know you're lonely...

Spoken:
Thanks for your time
And you can thank me for mine
And after that's said
Forget it

Bag it, man

(Okay)
"





http://www.pulsamerica.co.uk


ENGLISH)
What a song - isn't it?! I really feel the words. I also try to make more music. I will add my two songs I published lately on Soundcloud below. Hope you will enjoy them and let me know what you think and feel about it.
I will try to tell you something about the man who wrote and sang the song above. I think he did with lots of love. For sure.
I saw the documentary film "Searching for Sugar Man" which is telling his story and the one who saw it probably don't need to read through all this. 
But nevertheless I may introduce you Sixto Diaz Rodriguez also known as Rodrìguez or as Jesús Rodríguez born on July 10th in 1942.
He is a Mexican American folk musician based in Detroit, Michigan. Detroit is the most popular city in the U.S. state Michigan, besides. Thank you wikipedia, you are pretty smart. I love you! 
Truly.
Rodriguez' career was pretty short. He released "only" two little-sold albums in the early 1970s and did some little touring through Australia. His music became really like REALLY successful in South Africa. There for some reason a rumor went around that he had committed suicide. Which isn't true of course. The film will tell you everything about the effort of two fans in the late 1990's to find out wether the rumoured death of him was true, and, if not, to find out what had become of him. You should watch it. If you haven't done it. Or watch it again. Even just to hear the charming music floating and surrounding you. Bla. Bla.
"cause the sweetest kiss I ever got it the one I've never tasted" and lines like "and I make 16 solid half hour friendships every evening" makes it so easy to like him and his sound.
I also found out, thank you Mr. Wikipedia again, that on may 9th 2013, so quite recent, Rodriguez received a honorary doctorate! So thank you Dr. Rodriguez for the kindest music I heard through the morning time.


http://upload.wikimedia.org , 
http://www.pulsamerica.co.uk



DEUTSCH)
Ein wunderschönes Lied oder?! Man fühlt die einzelnen Wörter die zusammen eine so geschmeidig schöne Zeile ergeben. Es ist echt schwierig, wenn man auf Englisch angefangen hat, das ganze so auch auf Deutsch gut wiederzubringen. Ganz schön harter Brocken, den die ganzen Buchübersetzer schlucken müssen. Puh!
Ich werde zukünftig verstärkt versuchen mich der Musik viel mehr zu widmen. Ich habe in mir ferner Vergangenheit zwei Liederchen in meinen Soundcloud Account reingeladen, hochgeladen. Wie auch immer. Siehe unten.
Hoffe ihr genießt den Klang und teilt mir dann unbedingt mit, wie ihr ihn findet. Gut, schlecht? Kacke, al dente? Irgendwie sowas.
Ich versuche dir den Herren, der dieses wunderschöne Lied, siehe oben, veröffentlicht, produziert, musiziert hat, etwas näher zu bringen. Nachdem ich den aktuellen Dokumentarfilm "Searching for Sugarman" über ihn und mit ihm gesehen habe wurde ich etwas neugierig. Wer ihn gesehen hat, braucht nicht unbedingt weiterlesen. Aber gerne.
Aber nichtsdestotrotz, Rodriguez wurde am 10. Juli 1942 geboren und es handelt sich hier um einen Mexikanisch-Amerikanischen Folkmusiker. Er lebt zur Zeit in Detroit, einer der beliebtesten und belebtesten Städte im US-Staat Michigan. Danke Herr Wikipedia, dass ich dich immer um Rat fragen kann und du mir so viele Details ausspuckst. Herrlich! Danke! Ich liebe dich, wahrhaftig!
Sixto Diaz Rodriguez, oftmals auch Rodríguez oder Jesús Rodríguez genannt, hatte eine sehr kurzlebige Karriere. Er brachte in den 70ern zwei Alben heraus, die sich nicht allzu oft verkaufen ließen. Allerdings hatte er mit seiner Musik sehr große Begeisterung in Südafrika ausgelöst. In den 90ern verbreitete sich, komischerweise, dort das Gerücht Rodriguez habe Selbstmord begangen. Sehr merkwürdig. Und zwei Fans, auch in den 90ern gingen dem ganzen hinterher und versuchten herauszufinden, ob das Ganze nun auf einer Wahrheit beruht oder nicht. In dem aktuellen Doku-Film geht's übrigens drüber. 
"cause the sweetest kiss I ever got it the one I've never tasted" und Formulierungen wie "and I make 16 solid half hour friendships every evening" machen es so schön leicht seine Musik zu mögen.
Am liebsten will man sie gar nicht mehr ausmachen. 
Habe auch über ihn, dank Mr. Wikipedia, gelesen, dass er nun einen Doktortitel von der Wayne State University in Detroit erhalten hat. Somit, danke Dr. Rodriguez für diese schöne Musik, welche mich den ganzen Morgen bis durch den Mittag begleitet hat. 


EDIT:











21. September 2013

my vagabond heart wants to keep the world



Eine Woche ist noch übrig. Für meine Projekte. Projekt A,B,C und D. Ach ja, ein E-Projekt gibt es ja auch noch. Was ich ja mal überhaupt nicht leiden kann ist, dass die Zeit so schnell ohne mich vergeht! 
Dennoch bietet der ein oder andere Spaziergang um's Heimatörtchen Einblicke und Ausblicke in die Natur, die bitter notwendig sind um seine Gedanken zu strukturieren. Damit die auch mal frische Luft bekommen. Und der Hund natürlich auch. 
Ich bin froh, wieder in der Stadt zu sein. Am Ort, an dem ich versuchen werde mich auf das neue Semester vorzubereiten. Und auf meine nächste kleine, weite Reise gen Westen. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden und einwöchentliche Posts möchte ich vermeiden und mehr über Kulturelles berichten. Sei gespannt! Schönen Sonnabend!

One week left for my projects. Project A,B,C and D. And there is also an E-Project. I hate time floats by so fast. Without me!
Nevertheless you get a read by taking a walk around my little cozy sleepy village. Insights and outlooks in nature which are pretty necessary. To straighten you thoughts. To get some fresh air. To, of course, let the dog get some.
I am happy to be back in the city again. A place where I try to prepare for my next semester. And I am trying also to prepare for my next little far trip heading west.
I will keep you guys informed about all that and I quit doing one-week-posting. I want to write more. More about culture. Stay tuned! A lovely saturday evening!

14. September 2013

together at last




Über ein Jahr oder mehr waren sie getrennt. Voneinander in diesen zwei kleinen Töpfchen. Und heute hab ich es erst bemerkt und dachte mir, es wäre super sie endlich zu vereinen! Endlich. Denn es wurde auch unerhört Zeit dafür. Somit hab ich ihnen ein neues Zuhause gebaut und ihre Wurzeln können nun unaufhörlich miteinander tanzen (wie in dem Video unten) und sich miteinander verwurzeln bis der nächste Frühling kommt und wohl noch viel viel länger.

It's been a year or more. They were separated for so long and today I realized that unkind fact. And there wasn't enough space in that tiny little potty. So I decided to get them together (finally) and create the a new home where their roots could twist and dance together until next spring or even more more longer like in this jolly video:


Manchmal. Ich weis nicht wie es dazu kommt oder woher. Vor uns wächst sich ein riesiger Dschungel zusammen wie aus dem nichts. Und wir alle sind zu träge um uns durch diesen Dschungel zu kämpfen. Wir nehmen vielmals den leichten Weg, der drum herumführt und der auch schon vielbewandert ist und natürlich verpassen wir all die wunderschönen Dinge darin. Habt einen wunderschönen Tag. Auch eine große oder kleine Stadt kann sich zu einem Dschungel wandeln.

Sometimes. I don't know how come. There is a big big jungled area in front of us growing out of nowhere. And we are all too lazy to struggle through it. We often take the easy path everyone takes around it and we miss the most amazing things inside. Have a wonderful day. Even the big or tiny city could be a jungle the other day.

8. September 2013

fairytale wisdoms


Little bag full of lavender made by my moma.

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Welch verborgene Schätze man wiederentdeckt, ist man bloß ein paar Jährchen gereift. Dennoch ist der Apfel nicht mal annähernd Rot, wie er zur Ernte sein sollte. Grün, megasauer und schwer zu pflücken, da er ganz oben am Baum hängt. Genau dort, wo die Sonne am schnellsten vorbeischaut. Schätze, die nicht Gold oder Geld bedeuten. Sonder kleine, die auch große sind, Weisheiten aus Märchen. Oder einer einst wahren Begebenheit? Es wäre so viel leichter Kriege auf verbaler Ebene zu lösen. Weniger Waffen, weniger Munition, weniger vergossenes Blut.


 Hidden Pearls are rediscovered if you grow older a few years. Even if the apple is not nearly red how it supposed to be during the harvest. Green, super sour and hard to reach because it is growing on the very top of the tree. Right there where the sun kisses the leaves first. Treasures, not money, not gold. Little ones which weight so much, fairytale wisdoms. Or is it even a true story? It would be a lot easier to handle wars on verbal levels. Less weapons, less munition, less blood shed.

29. August 2013

she never stumbles, she's got no place to fall

Sie hat alles, was sie braucht
Sie ist Künstlerin, sie schaut nicht zurück.
Sie hat alles, was sie braucht
Sie ist Künstlerin, sie schaut nicht zurück.
Sie kann die Schwärze aus der Nacht nehmen
Und den Tag schwarz streichen.

Zuerst wirst du ganz stolz
Alles für sie stehlen, was sie sieht.
Zuerst wirst du ganz stolz
Alles für sie stehlen, was sie sieht.
Aber am Ende wirst du durch ihr Schlüsselloch linsen
Auf Knien.

Sie stolpert nie
Sie hat keinen Platz zum fallen.
Sie stolpert nie
Sie hat keinen Platz zum fallen.
Sie ist niemandes Kind
Das Gesetz kann sie nicht belangen.

Sie trägt einen ägyptischen Ring
Der glitzert, ehe sie redet.
Sie trägt einen ägyptischen Ring
Der glitzert, ehe sie redet.
Sie hypnotisiert und zieht alle an
Du bist eine wandelnde Antiquität.

Verbeug dich sonntags vor ihr
Grüß sie, wenn ihr Geburtstag naht.
Verbeug dich sonntags vor ihr
Grüß sie, wenn ihr Geburtstag naht.
Zu Halloween schenk ihr eine TrompeteUnd zu Weihnachten kauf ihr eine Trommel.



She's got everything she needs,
she's an artist, 
She don't look back.
She's got everything she needs, 
she's an artist, 
She don't look back.
She can take the dark out of the nighttime, 
And paint the daytime black.
You will start out standing 
Proud to steal her anything she sees.
You will start out standing 
Proud to steal her anything she sees.
But you'll wind up peeking through her keyhole 
Down upon your knees.
She never stumbles, 
she's got no place to fall.
She never stumbles, 
she's got no place to fall.
She's nobody's child, 
the Law can't touch her at all.
She wears an Egyptian ring 
that sparkles before she speaks.
She wears an Egyptian ring 
that sparkles before she speaks.
She's a hypnotist collector,
 you are a walking antique.
Bow down to her on Sunday, 
Salute her when her birthday comes.
Bow down to her on Sunday, 
Salute her when her birthday comes.
For Halloween give her a trumpet, 
And for Christmas, buy her a drum.



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-Bob Dylan.



Oh wie ich diesen Song liebe. Mein Lieblingslied in diesem Monat, definitiv!

Oh how I love this song. Definitely my favorite one this month! 





Ellenbogen, Sylt - Germany.
August 2013

26. August 2013

up in the north







Westerland, Sylt - Germany.



Oben im Norden. Wo mir der Wind die Haare noch mehr zerzaust. Auf kleiner Wellenjagd und im Campingpark. Wo die Sinne sich zu erholen versuchten. Letztendlich bin ich wieder zu Hause.

Up in the north. Where the wind in my hair makes it even more messier. Hunting little waves and being by the campsite. Where the senses were trying to recover. Eventually I am back home.

9. August 2013

leaving day



A really nice friend of mine is leaving the country for an indefinite period. Sometimes it takes great steps to move forward. Even if you have to leave the beloved family and caring friends behind. You will meet them again if they're true!
I am back in Nuremberg now and almost ready packed to drive to university through the lovely rain. Thanks for the cooling up there. Or down there.
And please stop complaining. I will never work out.
Start working on yourself.
Peace out my friends.


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Übersetzung in das Deutsche:
Eine sehr liebe Freundin von mir verlässt heute auf ungewisse Zeit das Land. Manchmal erfordert es große und weite Schritte um vorwärts zu kommen. Selbst wenn man die Liebenden, Familie und Freunde, zu Hause lassen muss. Man wird sie wieder treffen, wenn sie freilich ehrlich zu dir und überhaupt sind.

Ich bin zurück. In Nürnberg. Fast startklar um in die Uni zu düsen durch den wunderbaren Regen.
Danke für die Abkühlung dort oben. Oder dort unten.
Und bitte hört auf euch zu beschweren. So funktioniert das nie.
Fangt an euch zu arbeiten.
Peace out meine Freunde oder der Friede sei mit euch.








8. August 2013

the day I almost died

Today five years ago was the day of my first and hopefully my last car accident. It is such a pleasure to be on earth. To even exist at all. Some of us know it - of course. But they don't realize it. They realize it often when it is too late to change.
Sometimes this day pops up in my mind and it drives me almost insane. It was such a stupidity and I am so glad that nobody got seriously damaged. It was a juvenility.

28. Juli 2013

but in the end it's always me alone



Nina Persson hat schon recht. Am Ende steht man immer alleine da. Da kann man sagen was man möchte.

17. Juli 2013

I was blind, now I see















Eine kleine Ansammlung an Alltagsmomente, die ich nicht so schnell vergessen werde. Darunter ein Schnappschuss unseres (von meinem Filmteam und mir) Drehs vergangenen Sonntags. Anna und ich beim Flohmarktbummeln. Die schöne Aussicht auf Bäume und Himmel, was will man mehr. Zu fast guter Letzt ein wundervoll berauschendes Konzert in München von Devendra Banhart (oh ich möge mich beherrschen) mit liebevollen Leuten! Das letzte zeigt mich, als Akrobatin (Marlena) und ein schönes Einhorn in der Fotobox auf unserer Zirkusmottoparty. Von diesem wundervollen Abend werd ich noch ein paar mehr Bildchen preis geben.