11. März 2015

chapter five

Mr. Helvetica


Folgende Fotografien waren Teil einer Arbeit im 2. Semester Graphikdesign.
Die Aufgabenstellung war diese, ein Grafikbuch über Typografie in fünf Kapitel, zu gestalten
Mein daraus entstandenes Buch "Im Woid" ist eine Hommage an die Natur,
die uns das Papier liefert,
ohne welches Typografie bei weitem nicht so verbreitet wäre, wie diese heutzutage, trotz digitaler Medien immer noch ist.
Haltet sie in Ehren, die Natur. Vor allem den Woid!

Den Rest versuchen,
bitte,
selbst zu interpretieren.



Kapitel 1: Renaissance Antiqua
Kapitel 2: Barock antiqua
Kapitel 3: Klassizistische Antiqua
Kapitel 4: Serifenbetonte Linearantiqua

Kapitel 5: Serifenlose Linearantiqua




Fangen wir mit Kapitel fünf an, eins nach dem anderen. 
Bitte genießen, 
es war mir eine Freude auf Henry zu schießen!




Danke nochmal, 
Henry, 
an dieser Stelle. 



Cute as hell.









Die Helvetica ist eine Schriftart aus der Gruppe der serifenlosen Linear-Antiqua mit klassizistischem Charakter oder Grotesk. Sie gehört zu den am weitesten verbreiteten serifenlosen Schriftarten.*





















Die ersten Schriftschnitte gestaltete ab 1956 der Grafiker Max Miedinger in Zusammenarbeit mit Eduard Hoffmann, dem Geschäftsführer der Haas’schen Schriftgiesserei in Münchenstein bei Basel. Als Vorlage dienten ihnen die Akzidenz-Grotesk von Berthold und die Normal Grotesk aus dem Hause Haas. 1957 wurde die halbfette Garnitur zur Messe graphique 57 für den Handsatz veröffentlicht, zunächst unter dem Namen Neue Haas-Grotesk. Die D. Stempel AG, seit 1954 mehrheitlich an der Haas’schen Schriftgiesserei beteiligt, brachte die Schrift ab 1960 auch – angepasst an die technischen Gegebenheiten [1] – als Matrizen für Linotype-Setzmaschinen heraus. Im Zuge dessen schlug sie den Vertrieb unter dem Namen Helvetia vor, um auf dem internationalen Markt mehr Chancen zu haben. Dies gefiel der Haas’schen Schriftgiesserei jedoch nicht, da bereits eine Versicherung und eine Nähmaschinenfabrik diesen Namen trugen, und sie schlug stattdessen den Namen Helvetica – „die Schweizerische“ oder „die Schweizerin“ – vor, unter dem sie seit 1960 vertrieben wird.*











































1983 entwarf die D. Stempel AG für die Linotype AG die Schriftfamilie Neue Helvetica. Dafür wurden die historisch gewachsenen und nicht immer zueinander passenden Schnitte neu gezeichnet und besser aufeinander abgestimmt. In der Postscript-Version besteht die Schriftfamilie heute aus 51 Schnitten.*








H E L V E T I C A













Seit 2011 ist der ursprüngliche Entwurf der Neuen Haas-Grotesk, digitalisiert durch Christian Schwartz, wieder von Linotype verfügbar. Sie enthält auch die von Max Miedinger gestalteten Alternativglyphen für das R (sog. „flaches R“) und das a, die statt in der Helvetica in der Arial Einzug gehalten haben und bisher als Unterscheidungsmerkmal zwischen den beiden Schriften galten.*









In der ehemaligen DDR wollte man sich nicht abhängig machen von den Herstellern aus dem Westen und schuf als sozialistische Antwort auf die Univers und die Helvetica die Schriftart Maxima.*













Die weiteren vier Kapitel folgen in der nächsten Ausgabe.



*W i k i p e d i a 

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