13. Mai 2014

realitätsverdängung am höhepunkt



Einst ein Hotel, wird nun umgebaut zum Altenheim, am Lago di Lugano diesen Frühlings.


Mal wieder spielt mir die Zeit einen Streich und zeitgleich einen Strich! Dick und fett durch meinen Kalender. Der systematisch strukturiert zu sein scheint.
Es fehlt oftmals an Zeit, noch mehr an Geduld. Bei mir am meisten die Vernunft und Konzentration.

Concentration... Concentration - Now begin!



Am Ende steht die Realität und grinst, schelmisch mit spitzen Zähnen, dir entgegen. Oder steht gar mit dem Rücken, unerkennbar, vor dir. Scheint wie nur ein Traum oder gar die Wirklichkeit. Der Zwiespalt lässt uns nicht ent- & unterscheiden.








Laut einem Professor der Fakultät zufolge, ist das Nichterscheinen bei einer Vorlesung:
Realitätsverdrängung.


Sie sah, schrieb und ging zu Bette!

11. Mai 2014

lago di lugano trifft ein leipziger lamperl



Die Hand verdeckt das Gesicht. Dahinter spiegelt sich der überwältigende Berg in voller Pracht behölzt und belaubt in vollem Maße in dem klaren See. Manch klarer als so mancher Geist, der in unsren Köpfen herrscht.
Sind wir verantwortlich für aufkommende Gedanken? Aufbrodelnde oder erlöschende Gefühle?
Sind wir nicht letzendes Herrscher unserer selbst? Stellen wir uns doch mal ab und an die Frage, ob wir genau das denken, was wir wollen. Oder übernehmen wir Gedankenstrukturen, um nicht aus dem Raster zu fallen. Das Raster der Gesellschaft. Nicht über die Maßen. Bloß nicht.
Und auch nicht darunter.
Geh in die Schule. Bilde dich fort. Komm auf unser Level.
Seist du kein Freidenker, weder noch frei.
Sei konform und füge dich in das System.
Das System der unterdrückten Denker.


5. Mai 2014

vom Glück




Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es in jedem Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.
- Hermann Hesse

2. Mai 2014

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Kann davon nicht genug bekommen...

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Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!


Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde.

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- Hermann Hesse


Viele neue Fotografien werden hier alsbald veröffentlicht.
Dies benötigt viel Zeit.
An dieser mangelt es mir momentan.
Bitte um Verständnis.